Unsere Leistungen

Pränataldiagnostik

Ein wichtiges Thema für viele werdende Mütter und Väter ist neben der Freude über die Schwangerschaft auch die Sorge um die Gesundheit des Kindes.

Im Rahmen unserer Pränataldiagnostik bieten wir modernste Ultraschalluntersuchungen und Blutuntersuchungen an.  In Ruhe beraten wir Sie im Vorfeld über die Möglichkeiten und den Sinn der jeweiligen Diagnostik sowie die aus den Untersuchungsergebnissen möglicherweise folgenden Fragen. 

 

Ersttrimesterscreening / Frühe Feindiagnostik mit Nackenfaltenmessung (12.-14. SSW)

Durch die Messung der Nackenfalte, einer Flüssigkeitsansammlung zwischen Haut und Weichteilgewebe im Bereich des kindlichen Nackens, kann bereits sehr früh eine individuelle Risikoberechnung für Chromosomenstörungen (Trisomie 13,18 und 21) durchgeführt werden. In Kombination mit zwei biochemischen Laborwerten (Papp A und freies ß HCG) aus dem mütterlichen Blut und unter Berücksichtigung des mütterlichen Alters erhöht sich nochmals die Erkennungsrate für diese Erbkrankheiten.

Zusätzliche Untersuchungen wie die Darstellung des kindlichen Nasenbeins, die frühe fetale Echokardiographie zum Ausschluss einer Herzerkrankung (Trikuspidalklappeninsuffizienz) sowie der Blutfluss im Ductus venosus verfeinern die Berechnung des Risikos.

Als nichtinvasive Diagnostik von oben genannten Chromosomenstörungen bieten wir den Harmony® an. Hierbei wird der Mutter, auf Wunsch oder bei Vorliegen einer Risikoschwangerschaft, Blut entnommen, aus dem kindliches Erbgut isoliert und untersucht wird. Die Detektionsraten für die aufgeführten Trisomien liegen hier bei über 99%.

 

Spezielle Fehlbildungsdiagnostik mit fetaler Echocardiographie (20.-22.SSW)

Mit modernsten Ultraschallgeräten untersuchen wir in der Mitte der Schwangerschaft das Wachstum des Kindes, die Entwicklung seiner Organe sowie gezielt seine Herzfunktion (fetale Echokardiographie). Neben der Beurteilung der körperlichen Entwicklung kann so eine Vielzahl von Fehlbildungen ausgeschlossen werden. 

 

Dopplersonographie

Zusätzlich kann durch eine spezielle Blutflussmessung der mütterlichen Gebärmuttergefäße, der Nabelschnur und der kindlichen Gefäße - der sogenannten Dopplersonographie - das Risiko für bestimmte, schwangerschaftsbedingte mütterliche Erkrankungen eingeschätzt werden.