Unsere Leistungen

Verhütung

Die Ansprüche der Frauen an ihren individuellen Empfängnisschutz verändert sich im Laufe der fruchtbaren Jahre. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ganz persönlich auf Ihre Wünsche und Sorgen im Hinblick auf die optimale Verhütungsmethode einzugehen.

So möchten manche Frauen aus Überzeugung oder aufgrund einer Erkrankung, die eine hormonelle Verhütung verbietet, ganz auf Medikamente verzichten. Dann können wir z.B ein Diaphragma anpassen oder das Prinzip der Temperaturmethode oder des Ovulationstests unter Berücksichtigung des persönlichen Menstruationszyklus erörtern und erklären.

Natürlich bieten wir alle hormonellen Verhütungsmethoden wie die Pille, den Vaginalring mit niedriger Hormondosis oder die Dreimonatsspritze an. Häufig wünschen sich Frauen nach der Geburt, aber auch zunehmend schon davor, eine langanhaltende Verhütung. Dann können sie sich zwischen einer Hormonspirale oder einer hormonfreien Kupferspirale entscheiden. Als weitere hormonfreie Verhütungsmethoden bieten wir die  Kupferkette Gynefix® sowie den neuartigen IUB® Kupferperlenball an. Beide Formen können aufgrund der Form und Größe auch schon bei jungen Frauen, die noch nicht entbunden haben, zur Anwendung kommen. Der IUB® Kupferperlenball  entfaltet seine Kupferperlenkette kugelformartig und frei beweglich in der Gebärmutterhöhle und passt sich ihrer Bewegung an. Bei der Gynefix® wird die Kupferkette in der Wand der Gebärmutter fixiert. Hierbei wird eine ausreichende Wanddicke vorausgesetzt, die wir vorab mittels Ultarschall ausmessen. Als Langzeitverhütung mit sehr geringer Hormondosis können Sie sich zwischen der Hormonspirale Mirena® oder den kleinsten Hormonspiralen (Verhütungsschirmchen) Jaydess ® und Kyleena ® für die junge Frau entscheiden. Prinzipiell unterscheiden sich diese Hormonspiralen in ihrer Größe, in der Höhe der Hormondosis sowie in der Liegedauer (3-5 Jahre).

Bei abgeschlossener Familienplanung und dem ausdrücklichen Wunsch nach einer endgültigen Verhütung bietet Frau Dr. Wirkner-Frey eine operative Verklebung oder Teilentfernung der Eileiter an, wobei dieser Eingriff als Selbstzahlerleistung von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen wird.